Leben und Wirken Einhards
Leben und Wirken Einhards

WILLKOMMEN BEI DER EINHARD-GESELLSCHAFT e.V.

Die Einhard-Gesellschaft mit Sitz in Seligenstadt möchte das historische Erbe Einhards, des Biographen und Ratgeber Karls des Großen, sowie die Bedeutung der Karolinger Zeit für die nachfolgenden Generationen bewahren. Das Wirken Einhards als enger Vertrauter Karls des Großen und seinem Sohn, Ludwig dem Frommen, ist ein wichtiger Baustein zum Verständnis  der Wurzeln Europas. Deshalb sieht die Einhard-Gesellschaft ihre zentrale Aufgabe darin, die Erinnerung an das Leben und Wirken von Einhard für die heutige Zeit zu erhalten und seine Werke in aktueller, moderner Form den Menschen nahe zu bringen. Ein zentrales Projekt in diesem Zusammenhang ist die Acta Einhardi, eine wissenschaftliche Buchreihe, die Einhard und seiner Zeit gewidmet ist.

NEU – DIE ACTA EINHARDI 3 – EINHARDS BRIEFE/ MOBILITÄT UND KOMMUNIKATION IM FRÜHMITTELALTER

Das Team um den Tübinger Prof. Dr. Steffen Patzold befasst sich im neuen Jahrbuch der Einhard-Gesellschaft mit neuen Aspekten von Einhards Briefen aus den Jahren 823-840, von denen eine größere Sammlung (insgesamt 71, davon 58 mit Einhard als Verfasser) in der Bibliothek Nationale in Paris erhalten sind (Paris, Bibl. Nat., lat. 11379).
 

Einhards Briefe gehören zu den anschaulichsten Quellen über den Schriftverkehr in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts. Sie geben Einblicke in die Nöte des Alltags und die Beziehungen hoher Amtsträger untereinander in der karolingischen Zeit.

Das Buch erscheint bei der Einhard-Gesellschaft am 15. Juni 2018.

Einhards Briefe – Die Acta Einhardi Band 3, das Jahrbuch der Einhard-Gesellschaft e.V. im Jahr 2018

Thomas Laube, Prof. Dr. Steffen Patzold und Dorothea Henzler, Staatsministerin a. D. stellen "Einhards Briefe" in Seligenstadt im Rathaussaal vor. Die Publikation wird von der Landes-regierung unterstützt. (Foto: Armin A. Wronski (paw) Redaktion Offenbach)

Im Sarkophag in der Basilika in Seligenstadt ruhen die Überreste von Einhard, dem Vertrauten Karls des Großen und seiner Frau Imma.

In Inneren des Sarkophags befindet sich ein Holzsarg mit zwei Leinensäckchen mit Teilen eines männlichen (Einhard, † 840) und eines weiblichen Skeletts (Imma, † 836). Im zweiten Säckchen liegen die Gebeine einer unbekannten Adligen (Gisla, † 1025).

Das Sommerrefektorium der Benediktinerabtei, die 834 von Einhard als Kloster in Seligenstadt gegründet wurde.

Im Jahre 827 ließ Einhard die Reliquien der hl. Marcellinus und Petrus († um 300 als Märtyrer) aus Rom nach Michelstadt zur Weihung seiner Basilika überführen. Bald darauf wurden sie nach Obermulin-heim, in das heutige Seligenstadt, ge-bracht.

WISSENSWERTES RUND UM EINHARD

Seligenstadt 1961 – Kleinod am Main. Eine Dokumentar-Film-Produktion von Heinz Bibo (Manuskript Gerd Winkler, Sprecher Robert Seibert) unter der Beratung von Landeskonservator Dr. Otto Müller. Der Film zeigt eine kurze Geschichte der Stadt mit Einhard, den Malern Hans Memling, Matthias Grünewald und einen Streifzug durch die Basilika und das Kloster, die Schulen der Stadt sowie der Industrie mit den Firmen AEG, Fratscher, Acker, Glaab und Fecher. Sehenswert sind auch die Festspiele vor der Basilika und die Einholung des Geleits zum Geleitsfest 1961.

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