Leben und Wirken Einhards
Leben und Wirken Einhards

WILLKOMMEN BEI DER EINHARD-GESELLSCHAFT e.V.

Die Einhard-Gesellschaft mit Sitz in Seligenstadt möchte das historische Erbe Einhards, des Biographen und Ratgeber Karls des Großen, sowie die Bedeutung der Karolinger Zeit für die nachfolgenden Generationen bewahren. Das Wirken Einhards als enger Vertrauter Karls des Großen und seinem Sohn, Ludwig dem Frommen, ist ein wichtiger Baustein zum Verständnis  der Wurzeln Europas. Deshalb sieht die Einhard-Gesellschaft ihre zentrale Aufgabe darin, die Erinnerung an das Leben und Wirken von Einhard für die heutige Zeit zu erhalten und seine Werke in aktueller, moderner Form den Menschen nahe zu bringen. Ein zentrales Projekt in diesem Zusammenhang ist die Acta Einhardi, eine wissenschaftliche Buchreihe, die Einhard und seiner Zeit gewidmet ist.

Der  aktuelle Band mit dem Titel  „Translatio et miracula sanctorum marcellini et petri“ wurde im Auftrag der Einhard-Gesellschaft von Hr. Prof. Dr. Steffen Patzold von der Universität Tübingen und seinen Doktoranden erarbeitet und kann auch über diese Internetseite erworben werden. Außerdem ist der Band in allen Buchläden in Seligenstadt und in der Touristinfo sowie über die Einhard-Gesellschaft käuflich zu erwerben.

Translation und Wunder der Heiligen Marcellinus und Petrus. Die Acta Einhardi, das Jahrbuch der Einhard-Gesellschaft e.V., Band 2.

Dorothea Henzler, Staatsministerin a. D. mit den Mitarbeitern des Fachbereichs für mittelalterliche Geschichte der Universität Tübingen (v.l.n.r.: Clemens Radl, Petra Lang, Johanna Jebe, Uwe Grupp, Prof. Steffen Patzold, Dorothea Henzler).

Im Sarkophag in der Basilika in Seligenstadt ruhen die Überreste von Einhard, dem Vertrauten Karls des Großen, und seiner Frau Imma.

In Inneren des Sarkophags befindet sich ein Holzsarg mit zwei Leinensäckchen mit Teilen eines männlichen (Einhard, † 840) und eines weiblichen Skeletts (Imma, † 836). Im zweiten Säckchen liegen die Gebeine einer unbekannten Adligen (Gisla, † 1025).

Das Sommerrefektorium der Benediktinerabtei, die 834 von Einhard als Kloster in Seligenstadt gegründet wurde.

Im Jahre 827 ließ Einhard die Reliquien der hl. Marcellinus und Petrus († um 300 als Märtyrer) aus Rom nach Michelstadt zur Weihung seiner Basilika überführen. Bald darauf wurden sie nach Obermulinheim, das heutige Seligenstadt, gebracht.
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